Feingießen
Gussstücke mit hohen Anforderungen an Maßhaltigkeit und Oberflächegüte werden mit Hilfe des Wachsausschmelzverfahrens, auch Feingießen genannt, hergestellt. Für jedes Gussteil wird ein Wachsmodell in Form des herzustellenden Werkstückes angefertigt. Mehrere Wachsmodelle werden zu Gießeinheiten - den sogenannten Trauben- verbunden. Die Trauben werden dann mit einer Keramikformmasse überzogen, welche anschließend getrocknet und gebrannt wird. Das Wachs wird ausgeschmolzen und anschließend wird der geschmolzene Werkstoff in die heiße Keramikform gegossen.
Mit diesem Verfahren werden hohe Genauigkeiten und hohe Oberflächengüten erzielt, was den Umfang der nachfolgenden Bearbeitung erheblich reduziert. Zum Einsatz kommt das Feingießverfahren in der Regel nur bei höheren Stückzahlen.
Bauteilgewicht |
Endkonturnähe |
Stückzahl |
Werkzeugkosten |
Max 20 kg. |
hoch |
hoch |
hoch |