Die Deloro Stellite Holding GmbH & Co. KG zählt zu den führenden Herstellern und Lieferanten für Verschleiß- schutzlösungen weltweit.
English (United States) English   Deutsch (Deutschland) Deutsch
 Suche   
 

Thermische Beschichtungsverfahren

Wir beschichten Ihre Bauteile mit unterschiedlichen Verfahren des thermischen Spritzens zum Schutz gegen alle Verschleißarten wie z.B. Reibverschleiß, Erosion oder Korrosion. Thermisch gespritzte Schichten zeichnen sich aufgrund einer mechanischen Verklammerung durch eine sehr gute Haftung mit dem Grundwerkstoff aus. Diese Beschichtungstechnologie eignet sich besonders zum Beschichten von temperatursensitiven Werkstoffen.

Deloro Stellite GmbH bietet drei thermische Beschichtungsverfahren für verschiedene Anwendungsgebiete an:


             Flammspritzen

Für Details bitte auf das Bild klicken
Flammspritzen

Beispiel:
  • Sehr gute Haftung
  • Einschmelzen auch induktiv oder in Vakuumöfen
  • Gas- und flüssigkeitsdicht

Beim Flammspritzen wird der pulverförmige Spritzzusatz in einer Acetylen-Sauerstoff-Flamme an- oder aufgeschmolzen und mit Hilfe der expandierenden Verbrennungsgase auf die vorbereitete Werkstückoberfläche geschleudert. Falls erforderlich, kann zur Beschleunigung der Pulverteilchen auch noch ein zusätzliches Gas verwendet werden. Der nachfolgende Prozess des Einschmelzens erfolgt häufig mit den dafür hervorragend geeigneten Acetylen-Sauerstoff-Brennern.
 
In einer Serienfertigung kann das Einschmelzen auch induktiv oder in einem Vakuumofen geschehen. Durch diesen thermischen Prozess wird die Haftung der Spritzschicht auf dem Grundwerkstoff erheblich gesteigert; die Spritzschicht wird gas- und flüssigkeitsdicht.
 
   

Hochgeschwindigkeits-Flammspritzen

Für Details bitte auf das Bild klicken
Hochgeschwindigkeits-Flammspritzen (JetKote® HVOF)

Beispiel:
  • Sehr dichte Spritzschicht
  • Ausgezeichnete Haftung
  • Geringe metallurgische Veränderungen
  • Geringe Temperaturbelastung
Beim Hochgeschwindigkeits-Flammspritzen erfolgt eine kontinuierliche Gasverbrennung mit hohen Drücken innerhalb einer Brennkammer, in die axial der pulverförmige Zusatzwerkstoff zugeführt wird. Durch eine nachgeordnete Expansionsdüse wird eine hohe Strömungsgeschwindigkeit des Gasstrahls erzeugt. Die Pulverpartikel werden in diesem Gasstrahl beschleunigt und gleichzeitig erwärmt, um dann mit hoher kinetischer Energie auf der Bauteiloberfläche aufzutreffen. Es bildet sich eine dichte Spritzschicht mit ausgezeichneten Hafteigenschaften. Durch die moderate Temperatureinbringung wird durch den Spritzprozess der Spritzzusatzwerkstoff kaum metallurgisch verändert, die Temperaturbelastung des Bauteils ist ebenfalls gering.
 
  
 

             Plasmaspritzen

Für Details bitte auf das Bild klicken
Plasmaspritzen

Beispiel:
  • Anwendung in multiplen Umgebungen
  • Ideal für hochschmelzende Materialien
Beim Plasmaspritzen wird der pulverförmige Spritzzusatz in oder außerhalb der Spritzpistole durch einen Plasmastrahl geschmolzen und auf die Werkstückoberfläche geschleudert. Der Plasmalichtbogen ist nicht übertragend, das heißt er brennt innerhalb der Spritzpistole zwischen einer zentrisch angeordneten Elektrode und der wassergekühlten Spritzdüse. Das Verfahren wird in normaler Atmosphäre, im Schutzgasstrom, d.h. inerter Atmosphäre (z.B. Argon), im Vakuum und unter Wasser angewendet. Durch die hohen Temperaturen des Plasmastrahls eignet sich dieses Verfahren besonders zur Auftragung von hochschmelzenden Materialien, wie z.B. hoch schmelzende Metalle bzw. deren Oxide oder Karbide.

 
Copyright 2007 Deloro Stellite Gruppe